Feiern

Taufe

Auferstehungskirche Augsburg Taufe

Bei der Taufe spricht Gott über einen Menschen deutlich vernehmbar sein Ja-Wort. Es gilt, längst bevor ich etwas dazu tun konnte. Darum tauft unsere Kirche aus gutem Grund kleine Kinder. Wir taufen aber auch Erwachsene. Denn unser Zutun, unser Wollen ist wesentlich für das, was Gott für uns verheißen hat.

Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche aufgenommen. Das wichtigste Element der Tauffeier ist das Wasser. Wasser ist ein Element des Lebens und des Todes zugleich. Ohne Wasser gäbe es kein Leben, aber im Wasser können Menschen versinken. Dreimal wird dem Täufling Wasser über den Kopf gegossen. Dazu spricht die Pfarrerin oder der Pfarrer: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Täufling erfährt durch das Wasser, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod hindurch zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Lebens.

Die Taufe ist ein Sakrament, das von fast allen christlichen Kirchen anerkannt und praktiziert wird. Alle im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Getauften gehören zur weltweiten Christenheit.

Sie wollen Ihr Kind taufen lassen? Oder sich selbst?

Dann rufen Sie im Pfarramt an (0821 66109151) und nennen Sie uns Ihren Wunsch. Sie können auch schon einen Tauftermin vereinbaren. Eine oder einer von uns Geistlichen meldet sich dann bei Ihnen zum Gespräch an. Die Taufe in unserer Gemeinde ist kostenlos. Wir brauchen lediglich eine Geburtsurkunde und bei Kindern unter 14 Jahren den Namen des oder der Paten. Das Patenamt ist ein kirchliches Amt. Deswegen können auch nur Mitglieder einer Kirche Pate werden; auswärtige Paten müssen ihre Berechtigung durch eine Patenbescheinigung ihres Heimatpfarramts nachweisen.

Konfirmation

Wenn ein kleines Kind getauft wird, entscheiden darüber die Eltern, Patinnen und Paten. Der Konfirmationsunterricht gibt Heranwachsenden Gelegenheit, sich mit dieser Entscheidung selbst auseinander zu setzen. Über einen Zeitraum von einem bis zwei Jahren lernen sie die Grundzüge des christlichen Glaubens und ihre Gemeinde (besser) kennen. Dazu gehört auch das Nachdenken darüber, was es bedeuten kann, als Christ oder Christin zu leben. Eine nicht immer einfache Aufgabe!

Die Vorbereitung auf die Konfirmation dauert etwa ein Jahr. In dieser Zeit besuchen die Jugendlichen regelmäßig den Konfirmandenkurs (etwa einmal im Monat an einem Samstagvormittag). Herzstück der Vorbereitung auf die Konfirmation ist die Teilnahme am Augsburger Konficamp. Dabei verbringen die Jugendlichen 10 gemeinsame Tage in einem Camp an der Adria in der Nähe von Grado mit Unterricht, Sport und Freizeit und mit viel Zeit zum Nachdenken, Freundschaften knüpfen und vielem mehr. Den Abschluss des Konfirmationsunterrichtes bildet die Konfirmation am Sonntag Judika (zwei Wochen vor Ostern) im darauffolgenden Jahr: ein festlicher Gottesdienst, der alljährlich zu den Höhepunkten des Gemeindelebens zählt.

Sie möchten mehr über die Konfirmation wissen? 
Sie überlegen, Ihr Kind zum Unterricht anzumelden? 
Hier finden Sie viele praktische Hinweise und allerlei Wissenswertes zum Thema Konfirmation!

Oder rufen Sie im Pfarramt an (0821 66109151)!

Hochzeit

Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei Menschen. Sie lebt jedoch nicht allein aus sich und kann allein nicht überleben. In der kirchlichen Trauung wird die Liebe zwischen den beiden in den Horizont der Schöpfung eingezeichnet: Liebe ist nicht persönlicher Verdienst und ist auch nicht käuflich. Sie braucht regelmäßige Pflege, von den Liebenden und von der Welt, in der sie leben. Sie ist ein Geschenk Gottes. Dankbarkeit und Freude prägen deshalb die kirchliche Feier. In der Trauung empfangen die Brautleute den Segen Gottes. Den beiden Liebenden wird in der gottesdienstlichen Feier versichert, dass Gottes Segen sie in ihrem Wagnis "Ehe" begleitet. Denn es ist alles andere als selbstverständlich, dass zwei Menschen mit ihren je eigenen Träumen und, Lebensplänen und -geschichten, Fähigkeiten und blinden Flecken eine feste und lebenslange Beziehung eingehen wollen und können. Dass sie eine dauerhafte Beziehung wollen, machen die Brautleute im Trauversprechen öffentlich. Sie bringen vor der Festgemeinde und Gott zum Ausdruck, was sie einander bedeuten und dass sie sich einander versprechen. Wie Gottes Verheißung für gute und schlechte Tage gilt, wollen Partner und Partnerin in schönen und schweren Stunden zusammen bleiben, ihre Liebe gestalten und wachsen lassen.

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Wollen Sie sich trauen lassen?
Dann rufen Sie einfach im Pfarramt an (0821 66109151). Wenn Sie einen Wunschtermin haben, dann wenden Sie sich bitte so früh wie möglich an uns. Wenn Ihr Termin feststeht, werden wir mit Ihnen einen Gesprächstermin vereinbaren. Dabei können wir alle wichtigen Fragen besprechen und die Anmeldung zur Trauung ausfüllen. Ihre besonderen Wünsche an den Gottesdienst erfüllen wir in der Regel gerne. Ökumenische Trauungen sind in Absprache mit den katholischen Pfarrämtern meist möglich. Je nach Möglichkeit führen wir Trauungen auch in anderen Kirchen durch. In diesem Fall bitten wir um frühzeitige Absprache mit uns.

Weitere Informationen auf http://www.bayern-evangelisch.de/trauung.htm oder http://www.trauspruch.de

Beerdigung

Auferstehungskirche Augsburg Beerdigung

Gottes „Ja“ wurde mir einmal am Anfang meines Lebens zugesprochen. Aber es endet nicht, wenn mein Leben auf dieser Erde zu Ende gehen wird. Seinem liebenden Herz und seiner Schöpfermacht traue ich es zu, dass ich auch nach meinem Tod in seinen Händen geborgen bleibe und aus seiner Hand einmal ein ewiges Leben in seinem Reich neu empfange. Diese Hoffnung will mein Leben heute schon bestimmen und sie kann einmal meine Hinterbliebenen trösten. Darum steht am Ende des Lebens eines Christenmenschen eine kirchliche Bestattung, in der des vergangenen Leben eingedenk große Verheißung verkündigt und das zu Ende gegangene Leben seiner Liebe anempfohlen wird.

Sie müssen von einem lieben Menschen Abschied nehmen?

In aller Regel lähmen Trauer und Kummer. Deshalb können Sie sich mit fachmännischem Rat helfen lassen: Ihr erster Ansprechpartner ist ein Bestattungsunternehmen nach Ihrer Wahl. Dort wird man sich um alle wichtigen Schritte kümmern. Das Bestattungsunternehmen verständigt, wenn der/die Verstorbene evangelisch war, auch unser Pfarramt und vereinbart den Termin der Bestattung. Unmittelbar danach werden wir uns bei Ihnen melden und einen Besuchstermin vereinbaren. Bei diesem Gespräch stehen Sie mit Ihrer momentanen Situation im Mittelpunkt: Wir versuchen, Ihnen zu helfen und sprechen auch den Ablauf der Beerdigung mit Ihnen genau ab. Hilfreich ist, wenn Sie sich schon zuvor Gedanken über die wichtigsten Stationen im Leben Ihres Verstorbenen machen.

Auch wenn sich abzeichnet, dass ein Mensch in Lebensgefahr schwebt oder dem Tode nahe ist, kann es tröstlich und hilfreich sein, mit uns Kontakt aufzunehmen (0821 66109151). Ein Gebet am Sterbebett oder eine Aussegnung sind Zeichen des Willens Gottes, keinen von uns alleine zulassen, wenn wir über diese Schwelle gehen.